Kofferraum (Plan verworfen) Oben entweder eine Halterung für eine Ortlieb-Seitentasche oder gleich einen Gepäckträger! Den brauche ich evtl. für meinen Ortlieb-Koffer, auch wenn das den Schwerpunkt natürlich zum Teufel jagt. Allerdings ist eine stabile Befestigung schwierig. Auch eine Idee ist, in die kleine Haube einen Bremsfallschirm mit einem Auswurfmechanismus zu stecken. Ein Deckel hält das Ding drin, eine große, aber schwache Feder schleudert den Fallschirm raus.
Absperrbares Fach (Plan verworfen) Unter den Sitz in die Erhöhung eine große Aludose fest einbauen und mit der Deckplatte vernieten. Deckel? Absperren? Das Werkzeug kann man aber auch gut in den Hohlraum an den Seiten des Kofferraums reinstecken. Inzwischen denke ich aber, dass ein Zwischenboden im Längsträger vor dem C-Spant die bessere Lösung ist. Das Blech vom Kofferraum scheint eine kritische Stelle zu sein, was die Belastung angeht. Das wird bis um die Biegung genietet und an einem Rohr umgebördelt. Davor kommt eine Klappe mit einem Schloss, welches in dieses Rohr greift. Die Klappe hat ein Bandscharnier auf dem ebenen Teil des Längsträgers. So erhält man einen Stauraum, der nach unten zu den Kettenleitrohren abgeschottet ist. Inzwischen habe ich mir überlegt, das obere Blech des Innenträgers, welches hinter dem Sitz nach oben läuft (Bild), vor der Biegung seitlich leicht einzuschneiden und ab da längs zwei Streifen hoch (oder runter) zu biegen und innen im Träger seitlich anzunieten. Gedeckt von oben wird der Träger vom Blech, das aus dem Kofferraumboden nach vorne ragt. Die zwei sehr kurzen Längsröhrchen werde ich wohl auch in beiden Richtungen verlängern – vielleicht sogar bis ganz ins Heck. Das sollte den Kofferraum zusätzlich gut versteifen.
Ein Kartenhalter (verworfen) aus Blech, davor (dadran) ein Flaschenhalter.
Leertrumm (Plan verworfen) Das Leertrumm in den Längsträger verlegen und eine Pendelrolle als Umlenkung an der Schwinge hinten. Oder statt Pendelrolle eine entspr. breite Walze, dann kann sich die Kette ihren Weg selbst suchen – ob sie das dann auch macht, ist eine andere Frage. Falls es nicht funktioniert, kann ich die Kette ja immer noch einfach rausziehen und untenrum verlegen und mir den Innenweg aufheben, bis ich mal meine Rohloff-Nabe vom Liegerad auf eine 20-Zoll-Felge einspeichen lasse.
Kettenleitrohre (Erledigt) Das K. fürs Zugtrumm muss mit einem Isolierrohr für Wasserrohre ummantelt werden, damit das Laufgeräusch der Kette sich nicht auf den Rahmen überträgt. Falls ich das Leertrumm auch in den Längsträger verlegt bekomme, dann wird das natürlich auch isoliert; das führt aber wahrscheinlich zu Platzproblemen. Vielleicht muss ich die Isolierung streckenweise ausdünnen.
Handbremse (Plan geändert) evtl. rechts neben den Sitz. Die Nachteile sind, dass sie Platz im Gepäckraum wegnimmt und ein Feststellen mit einer Hand wahrscheinlich auch nicht möglich ist. Inzwischen befindet sich die Handbremse am linken Einstiegsrand. Inzwischen befindet sich die Hinterrad- und Parkbremse am linken Einstieg.
Schaltzüge in den Hauptträger verlegen (Plan verworfen); aber wo sollen sie dann rauskommen? Auf Bildern habe ich die Züge schon seitlich links vor dem Hauptspant herauskommen sehen.
Aufs Hinterrad kommt ein "Schwalbe Big Apple" (verworfen; denn er passt nicht durch die Schwinge) und im Winter ein Schwalbe-Spikereifen (habe ich mittlerweile auch schon). Im Winter 2009 habe ich ihn aber nicht aufgezogen. Aber im Winter 2009/2010; da hat er sich schon bewährt.
30-Watt-Solarfläche auf die Fronthaube. (Erledigt) Die wiegt allerdings 1,5 kg. Der Vorteil ist, dass sie in Maßen biegsam ist und an die Form der Fronthaube angepasst werden kann. Der Nachteil sind halt der Verlust an Aerodynamik und das Gewicht. Aber durch die S. spare ich es mir, einen größeren (und schwereren) Akku mitzunehmen und ich spare mir auch das ständige Ausbauen und Aufladen dieses Akkus. Die beiden Antriebsakkus sind da schon genug zu schleppen. Außerdem kann ich den laufenden Stromverbrauch bei erträglichem Wetter komplett aus der Solaranlage decken; Radio, Licht (Inoled 20+ = 4 Watt Verbrauch, 3 Watt Lichtleistung, Rücklicht 1 Watt), GPS (1 Watt). Eine 20-Watt-Halogenlampe mit 10° Abstrahlwinkel habe ich mir zum Testen gekauft. Die ist extrem hell, frisst halt leider auch Strom "wie Pferd". Aber als Fernlicht werde ich sie nicht so oft einsetzen. Dagegen zähle ich die LED-Blinker (je 2x 1 Watt) und die Hupe (150 Watt, 100 dBA!) nicht direkt zu den Verbrauchern, da sie ja nur selten eingesetzt werden. Durch einen Spannungswandler versorge ich inzwischen das Licht etc. vom Fahrstromakku aus.
Bodenplatten (Erledigt, von außen nach innen) Soll ich die seitlichen Bodenplatten von außen nach innen (eigentlich von unten nach oben) nach Anleitung nieten oder von innen nach außen? Das Nieten von Innen hätte den Vorteil, dass dort dann die Bodenfläche glatter wäre und etwas mehr Stauraum böte, aber auch den Nachteil, dass die Nietenköpfe auf der Unterseite des Rades weiter rausstehen und das Rad dadurch weniger aerodynamisch wird und auch leichter an Hindernissen hängenbleibt.
Acryl (Erledigt) Ich werde wohl mit einer Tube Acryl etliche Verbindungen abdichten. Silikon soll man nicht nehmen, weil da Essigsäure als Härter drin ist, welche das Alu angreift. Außerdem ist Außenbauacryl m.E. haltbarer. Ich habe vor gerade im Bereich der vorderen Radkästen alle Kriechstellen für Wasser mit Arcyl abzudichten. D.h. die Stellen zwischen Rohr und Blech und die beiden Bleche im First auch untereinander. Auch an den Blech-Rohr-Übergängen der beiden Längsrohre zwischen B- und C-Spant werde ich sicher Acryl einsetzen, genauso wie am Radkasten fürs Hinterrad. Inzwischen habe ich mir eine Art Alleskleber gekauft, der angeblich sogar PU-Kleber (ein ganz fieses Zeug) ersetzen soll.
Abdichten (Unnötig, kommt eh kaum Dreck rein) Verschiedene Öffnungen will ich abdichten. Die Einlässe bei den Längslenkern und den Spurstangen sollen solche Bürsten bekommen, wie man sich auch unten an Türkanten befestigt. Aber da muss ich erst den Bewegungsspielraum der Stangen testen, damit sie nirgends anschlagen. Auch die Öffnung, an der hinten die Kette aus dem Längsträger austritt, sollte irgendwie dichtzukriegen sein; und die Öffnungen für die Schaltzüge müssen auch dicht werden (das ist erledigt). Die Wartungslöcher auf der Unterseite sollen ebenfalls dicht werden. Ich werde es wohl zuerst mal mit steifer Plastikfolie und Klebeband versuchen; das ist flach, leicht und einfach zu ersetzen, härtet aber aus und fällt irgendwann ab. Als Dauerlösung stelle ich mir richtige Klappen mit Scharnieren vor oder Plastikkappen mit elastisch einschnappenden Rahmen.
Reflektoren (Erledigt) Hinten, unten am C-Spant sollen zwei Großflächen-Reflektoren hin. Das ergibt mit dem Reflektor unter dem Licht ein Dreieck. (Verworfen:) Unten an den Längsrohren sollen – unauffällig von oben – lange gelbe Reflektorstreifen hin. Gelb passt zwar eigentlich nicht zum Silber des Aluminiums des Rades, ist aber für den Querverkehr eindeutiger zuzuordnen.
Windschutzscheibe (Erledigt; kurze) Ich brauche eine Windschutzscheibe. Die Frage ist, ob ich eine möglichst kurze bauen soll und die beiden Spiegel einzeln im Wind lassen, oder ob ich eine breitere baue, bei der die Spiegel mit im Windschatten liegen.
Unten am Radkasten muss für das Fangseil meines Anhängers noch eine Öse hin. Ich habe inzwischen eine Weber-Kupplung montiert, die kein Fangseil benöigt.